„Wir kamen in dieses Land wegen seiner Freiheit!“: Mit diesem Satz brachte New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio auf den Punkt, was zehntausende Demonstrantinnen und Demonstranten in seiner und anderen US-Großstädten vereinte. Sie gingen am Wochenende gegen das
Einreiseverbot auf die Straßen, das Präsident Donald Trump am 27. Januar per Dekret angeordnet hatte.
Geflüchteten sowie Reisenden aus dem Irak, Iran, Jemen, Libyen, Syrien, Somalia und Sudan bleibt dadurch für einen Zeitraum von mindestens 90 Tagen die Einreise in die Vereinigten Staaten verwehrt. Das Verbot sorgte am Wochenende für Chaos an Flughäfen und bei Grenzkontrollen, da vorerst unklar war, ob auch Greencard-Inhaber und Menschen mit gültigen Visa betroffen sind – und zunächst am Grenzübertritt oder dem Antreten von Flügen gehindert wurden.
Während am vergangenen Sonntag mehr als hundert Menschen um ihre Familien und Karrieren bangten, stand auf Donald Trumps Agenda unter anderem das Screening eines Pixar-Films, berichtet der
Guardian. Um 15 Uhr Ortszeit lud er zu
Findet Dorie ins Family Theater des Weißen Hauses – um „die Geschichte einer Ausländerin, die ohne Erlaubnis in die USA reist, um ihre Eltern wiederzufinden“ zu verfolgen, so Chris Lu, langjähriger Mitarbeiter der Obama-Regierung und aktuell Senior Strategy Advisor der Techfirma FiscalNote bei
Twitter. Sein Posting schloss er mit einem vielsagenden Hashtag ab: #irony.